Verkehrskonzepte

Mobilität in Darmstadt

Im Auftrag des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) hat das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft GmbH die Studie „Mobilität in Deutschland – MiD 2017“ durchgeführt. Die Umsetzung erfolgte in Kooperation mit dem Institut für Verkehrsforschung am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V. (DLR), der IVT Research GmbH sowie der infas 360 GmbH. Dabei konnte auf Ergebnisse und Erfahrungen aus den Erhebungen der Vorgängerstudien „Mobilität in Deutschland 2002“ und „Mobilität in Deutschland 2008“ aufgebaut werden, an denen infas ebenfalls mitgearbeitet hatte.

Neben dem BMVI haben sich verschiedene regionale Auftraggeber mit eigenen Stichproben an der MiD 2017 beteiligt, um zuverlässige Daten zur Alltagsmobilität der Bürgerinnen und Bürger ihrer Region zu erhalten. Erstmals ist auch die Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation (DADINA) in der Erhebung 2017 mit vertreten. Aus diesem Grund haben sich die Stadt Darmstadt und die DADINA zu einem gemeinsamen Bericht entschieden. Im gesamten DADINA-Gebiet haben im Rahmen der Studie 5.563 Personen in 2.702 Haushalten Informationen zu ihrem Mobilitätsverhalten gegeben. Davon entfallen 2.138 Personen und 1.071 Haushalte auf die kreisfreie Stadt Darmstadt und 3.425 Personen und 1.631 Haushalte auf den Landkreis Darmstadt-Dieburg. Die Befragung erfolgte zwischen Mai 2016 und September 2017.

Mobilitätssteckbrief für Darmstadt

Mit der Erhebung „SrV 2023“ durch die TU Dresden wird – zum inzwischen zwölften Mal – die Entwicklung von Kenngrößen des Einwohnerverkehrs in deutschen Städten und Gemeinden erhoben. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt hat sich an dieser Erhebung bereits 2013 und 2018 beteiligt. Befragt werden bundesweit Haushalte zu ihrem alltäglichen Mobilitätsverhalten. Es handelt sich um eine online oder telefonische Befragung, über welche die Haushalte mittels eines Ankündigungsschreibens vorab per Post informiert werden. Bei den SrV-Erhebungen arbeiten Städte, Aufgabenträger, Verkehrsunternehmen und -verbünde, die TU Dresden und das jeweils für die sogenannte Feldarbeit verantwortliche Erhebungsinstitut zusammen. Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) beteiligt sich an dieser Untersuchung, um Basisdaten zur Alltagsmobilität und bundesweite Vergleichszahlen zu erhalten. Der RMV übernimmt federführend die Beauftragung der TU Dresden zur Durchführung der SrVBefragung in den teilnehmenden Städten des RMV-Gebietes, zu dem Darmstadt gehört. In der Wissenschaftsstadt Darmstadt sollen 1.000 Personen in 500 Haushalten befragt werden.

Adresse

Mobilitäts- und Tiefbauamt 66.1 - Abt. Mobilität

Stadthaus West (8)

Mina-Rees-Straße 8
64295 Darmstadt