Grünzug in der Havelstraße wird ab 7. April saniert

(dk)

Radfahrer und Fußgänger werden gebeten, während der Arbeiten auf die Havelstraße bzw. den Gehweg auf der Nordseite der Havelstraße auszuweichen.

Quelle: Wissenschaftsstadt Darmstadt

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt beginnt ab Montag, 7. April, mit der Sanierung des ersten Bauabschnitts am Grünzug Havelstraße. Wegen der Bauarbeiten ist mit Auswirkungen auf den Straßenverkehr zu rechnen. Die Stadt bittet daher alle Radfahrer und Fußgänger in dieser Zeit auf die Havelstraße bzw. den Gehweg auf der Nordseite der Havelstraße auszuweichen. Der Zugang zum Campus der Hochschule Darmstadt (h_da) bleibt weiterhin über die Schöfferstraße sowie den Fußweg östlich der Kita Regenbogenland erhalten. Der Grünzug Havelstraße liegt im westlichen Stadtgebiet Darmstadts. Er ist Teil eines übergeordneten Grünzuges, der am Wilhelminenplatz beginnt und über den Marienplatz und die Havelstraße bis in den Westwald führt. 

„Mit der Sanierung wollen wir den Anregungen und Wünschen einer wachsenden Anzahl von Anwohnern und Studierenden Rechnung tragen, die sich im westlichen Stadtgebiet mehr nutzbare Grünflächen wünschen“, erläutert Grünflächendezernent Michael Kolmer. „Durch die Neugestaltung des Grünzugs Havelstraße werden wir daher die Nutzungsqualität der vorhandenen Flächen deutlich erhöhen.“

In einem ersten Bauabschnitt wird der östliche Bereich zwischen der Einmündung Birkenweg und der Kita Regenbogenland erneuert. Dieser ist geprägt durch seine Nachbarschaft zur Hochschule, südlich gehen die öffentlichen Grünflächen direkt in die Freiflächen der Hochschule über. Nördlich schließt Wohnbebauung sowie gewerbliche Nutzung und im Osten der Spielplatz Birkenweg an. Die Arbeiten zur Sanierung der Sitzplätze, Aufenthaltsbereiche, Grünflächen und der abschnittsweisen Erneuerung der Belagsflächen werden bis Anfang Juli andauern.

Der Grünzug Havelstraße ist eine lineare Grünzone abseits der großen Straßen, in der offene Bereiche mit Strauchpflanzungen und Einzelbäumen abwechseln. Punktuell sind Aufenthalts- und Spielbereiche für die Nutzerinnen und Nutzer eingefügt: „Seine vielfältigen Funktionen als Erholungs- und Spielfläche, Wegeverbindung, Treffpunkt, innerstädtischer Naturraum sowie Durchlüftungsschneise werden durch die Sanierung gestärkt“, erläutert Kolmer weiter.

In einer Vorabmaßnahme wurden Ende Februar bereits überalterte Gehölze zurückgeschnitten und herausgenommen. Anschließend wird der Platz an den Hochbeeten neugestaltet und mit zusätzlichen attraktiven Pflanzungen umgeben. Mittelfristig werden die vorhandenen Podeste mit Holzauflagen in Sitzinseln verwandelt, alle Bänke werden erneuert und zusätzliche Sitzmöglichkeiten werden geschaffen. Für die Bewegung im Freien wird ein turmförmiges Outdoor-Trainingsgerät am Wegesrand installiert.

Ab dem 7. April beginnen die Arbeiten zur Sanierung des Grünzuges zunächst mit der Prüfung der gefundenen Verdachtspunkte der Kampfmittelerkundung. Bei den gefundenen Verdachtsstellen kann es sich um alte Metallteile im Boden handeln oder auch um Kampfmittel aus dem Zweiten Weltkrieg, beide liefern bei einer Kampfmittelerkundung das gleiche Ergebnis.

Während der Bauzeit wird der Grünzug mit einem Bauzaun abgesperrt, so dass gefährliche Kollisionen zwischen Nutzenden und tätigen Baumaschinen vermieden werden.
Der mittig durch den Grünzug führende Geh- und Radweg wird während der Bauzeit gesperrt und steht den Nutzenden nicht zur Verfügung.

Im Herbst dieses Jahres werden zum Abschluss der Maßnahmen die Pflanzarbeiten durchgeführt. Die neu angelegten Pflanzinseln werden dann mit Stauden, Sträuchern und Bäumen bepflanzt sowie ausgefallene Sträucher in den Gehölzflächen nachgepflanzt. Diese Arbeiten werden aufgrund der Witterung erst im Zeitraum zwischen Anfang November und Ende Februar durchgeführt.