Jährlich vergibt die Akademie für Sprache und Dichtung den Georg-Büchner-Preis an Schriftstellerinnen oder Schriftsteller, die in deutscher Sprache schreiben, durch ihre Arbeit und Werke in besonderem Maße hervorgetreten sind und die an der Gestaltung des gegenwärtigen deutschen Kulturlebens wesentlichen Anteil haben.
Literaturpreise und Stipendien
Weitere Literaturpreise
Der mit 20.000 € dotierte Sigmund-Freud-Preis für wissenschaftliche Prosa wird von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Der Preis wird von der ENTEGA Stiftung finanziert.
Der Preis für Publizistik zeichnet Autorinnen und Autoren aus, die in Artikeln und Büchern die Ungleichheit zwischen den Geschlechtern in der Gegenwart aufdecken und Wege zu einer geschlechtergerechten Gesellschaft aufzeigen. Er wird jährlich zum Todestag von Luise Büchner (28.11.) vergeben.
Eine Jury wählt den Preisträger ausschließlich aus dem Kreis der bisherigen Stipendiaten aus. Damit hat jeder erfolgreiche Bewerber um ein Stipendium zusätzlich die Chance, den „Großen Preis des Deutschen Literaturfonds“ oder eines der Aufenthaltsstipendien zu erhalten.
Der Preis wird an deutschsprachige Übersetzer für Literaturübersetzungen aus allen Sprachen vergeben. Ausgezeichnet werden herausragende Übesetzungen, von denen zu erwarten ist, dass sie für das literarische Schaffen in der Bundesrepublik wichtig werden. Die Verleihungen finden während der Frankfurter Buchmesse statt.
Die Jury des “Großen Preises des Deutschen Literaturfonds” vergibt das zehnwöchige Stipendium im Deutschen Haus in New York an Autorinnen und Autoren, denen in Vergangenheit ein Werkstipendium des Deutschen Literatrfonds zugesprochen wurde.
Die Jury des “Großen Preises des Deutschen Literaturfonds” vergibt das zehnwöchige Stipendium in London an Autorinnen und Autoren, denen in Vergangenheit ein Werkstipendium des Deutschen Literatrfonds zugesprochen wurde.
Dieser mit 10.000 Euro dotierte Preis wird jährlich an eine Autorin oder einen Autor vergeben, die/der gerade ihr/sein Debüt veröffentlicht hat. Die Vergabe erfolgt direkt durch eine Jury.
Der Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay wird seit 1964 von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung verliehen. Der Preis wird vom Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck finanziert.
Der Friedrich-Gundolf-Preis wird vergeben von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.
Der vom PEN-Deutschland verliehene Preis würdigt Persönlichkeiten, die sich im Sinne der internationalen PEN-Charta in besonderer Weise für verfolgte und inhaftierte Schriftsteller und Journalisten einsetzen.
Der Hohann-Heinrich-Voss-Preis wird von der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung vergeben.
Im Jahr 2022 initiierte die Darmstädter Jury „Buch des Monats“ einen neuen Literaturpreis, der das „Buch der Jahre“ würdigt. Der erste Preisträger dieser Auszeichnung war László F. Földényi, Kunsttheoretiker, Essayist und Literaturwissenschaftler, geboren 1952 in Debrecen und Mitglied der Darmstädter Akademie für Sprache und Dichtung. 2024 erhielt Cécile Wajsbrot für ihr Buch “Nevermore”, den 2. Literaturpreis. Mehr dazu